XenTec Apollo von Compact Engineering

Strichtrocknung

Auf dem Handy wirken die Schnappschüsse am besten im Querformat. Im Hochformat verpassen Sie wahrscheinlich das beste.
Strichtrocknung stellt hohe Ansprüche an den Papiermacher. Es geht nicht nur darum, etwas zu trocknen. Sondern wie man es trocknet. In welchen Schritten. Eine falsche Trockenstrategie ruiniert die Qualität des Papiers und Kartons. Aber leert auch das Portemonnaie.. Wird nicht korrekt getrocknet, gibt es zum Beispiel Mottling. Es gibt zu viel Penetration der flüssigen Phase der Streichfarbe in das Substrat. Dies erhöht den Latexverbrauch - den aber Ihr Kunde nicht bezahlt: ihm ist es egal, wieviel Latex im Substrat ist. Ihn interessiert nur die Anbindung des Strichs und die Haftung auf dem Substrat.
Übermässige Migration betrifft nicht nur die flüssige Phase des Strichs, sondern auch die Fein- und Feinstanteile des Pigments. Diese sind vorteilhaft im Strich, und nachteilig im Substrat. Dort kosten sie nur, aber bringen dem Papiermacher nur höhere Kosten: Sie müssen jetzt spezielle hochwertige Pigmente der Formulierung beimischen, um den gewünschten Glanz und Glätte sowie Bedruckbarkeit erreichen, die Ihr Kunde von Ihren Papieren erwartet.
Deswegen ist die richtige Trockenstrategie wichtig für die Qualität Ihrer Produkte aber auch für den Deckungsbeitrag den Sie erzielen können.
Beim Streichen wird der Strich aufgetragen, dann auf das korrekte Strichgewicht abgerakelt. Und danach wird der Strich getrocknet. Bereits bei Auftragen, aber insbesondere beim Abrakeln dringt die flüssige Phase des Strichs in das Substrat ein. Diese Penetration endet erst, wenn der Strich immobilisiert.
(Unter Baumeister chemicals&consulting finden Sie die richtigen Rheologiemodifikatoren, die dei Penetration der flüssigen Phase minimieren können)
Bei der Strichtrocknung werden unterschiedliche Medien eingesetzt und eine Temperaturstrategie gefahren.
Grundsätzlich wird der Strich mit Infrarotstrahlung getrocknet, bis er den Immobilisierungstrockengehalt erreicht hat. Danach kann man sehr viel günstiger mit heißer Luft trocknen. Diese lässt sich zu Beginn der Strichtrocknung nicht einsetzen, da Heißluft von der Oberfläche her trocknet, und hier der Binder als erstes verfilmt.
Die Energie der XenTec-Trockner von Compact Engineering dringt auch in das Substrat ein und erwärmt dieses - und treibt so das Wasser Richtung Oberfläche. Der Verlust von Binder, Fein- und Feiststoffen wird dadurch verringert.
Der Strich wird von unten getrocknet, ausgehend von der initialen Sedimentschicht.
Dabei bleibt die Oberfläche des Strichs mobil und verfilmt nicht vorzeitig. Dabei ist es vollkommen ausreichend, nur soviel Infrarotstrahlung zu verwenden, bis die initiale Sedimentschicht vollkommen immobilisiert ist. Der Rest der Trocknung kann energetisch günstiger mit Heißlufthauben gestaltet werden.
Wobei die XenTec-Trockner die Funktion der Heißlufthaube bereits integriert haben: die Kühlluft der Lampen wird als Prallluft genommen, um die Laminarschicht auf der Oberfläche der Bahn turbulent zu stören, und die Verdampfung bereits unter dem Infrarotstrahler stark zu erhöhen.
Auf dem Bild unten sehen Sie unsere Kontaktdaten
Auf dem Handy wirken die Schnappschüsse am besten im Querformat. Im Hochformat verpassen Sie wahrscheinlich das beste.
Strichtrocknung