Roter Pressfiilz vor grüner Stuhlung

Begutachtung eines Pressenumbaus

Eine europäische Papierfabrik erreichte nach einem Pressenumbau nicht mehr die vorher erzielten Filzstandzeiten. Viele der Filze liefen nicht mehr stabil, überdurchschnittlich viele Filze verunglückten vor dem Ende ihrer Lebensdauer. Stillstandskosten stiegen an.
Einer der Lieferanten der Pressfilze kontaktierte mich, um das Phänomen zu untersuchen.
Eine Begehung der Pressenpartie zeigte ein Aufschwingverhalten sobald die Papiermaschine nahe an die gewünschte Produktionsgeschwindigkeit kam.
Die Filzläufe waren kaum geändert worden. Ein Transfersieb von Presse zum ersten Zylinder war stark geändert worden.
In der letzten Presse hatte es geringfügige Änderungen gegeben, die aber die Hauptursache für die Verluste des Filzes und des Transfersiebes war. Die Geometrie der Walzenumschlingung war verändert worden: bei rückwärtslaufender Maschine wäre der Filz immer stabil gelaufen - bei Vorwärtslaufen wurde aber ein erheblich größerer Stellage der Filzlaufregelung benötigt.
Gleichzeitig war beim Umbau nicht berücksichtigt worden, dass die neue Leitwalze gut 500 kg schwerer war wie die alte, und der Regler gleichzeitig so angeordnet worden war, dass dieses erhöhten Gewicht seine Stellgeschwindigkeit verringerte.
Und so zu dem größeren erforderlichen Regelweg zu einem Aufschwingen knapp unterhalb der bisherigen Geschwindigkeit führte. Dieses Geschwindigkeitsfenster konnte nicht durchfahren werden, ohne einen Filzverlust zu riskieren. So konnte die geplante höhere Produktionsgeschwindigkeit nicht erreicht werden.

Der Umbau hatte der Papierfabrik eine unendliche Amortisationsdauer gebracht - und Marktverluste, da Kunden nicht bedient werden konnten.
Wir erstellten ein Gutachten bezüglich der bei dem Umbau nicht berücksichtigten geometrischen Einflussfaktoren, und gaben so der Papierfabrik die Möglichkeit einer fundierten Reklamation bei der Maschinenfabrik.
Diese führte beim nächsten Stillstand einen weiteren Umbau durch, der diesmal eine optimale Filzlaufregelung ermöglichte, und stabile Bedingungen bis weit jenseits der Designgeschwindigkeit der Maschine boten.

Dies gab der Papierfabrik die von dem ersten Umbau geplante Produktionssteigerung und Amortisierung des Umbaus. Und das Projektierungspersonal des Maschinenbauers wurde geschult darin, beim nächsten Umbau nicht wieder eine ungewollte Bremse einzubauen.
Gleichzeitig war beim Umbau nicht berücksichtigt worden, dass die neue Leitwalze gut 500 kg schwerer war wie die alte, und der Regler gleichzeitig so angeordnet worden war, dass dieses erhöhten Gewicht seine Stellgeschwindigkeit verringerte.
Und so zu dem größeren erforderlichen Regelweg zu einem Aufschwingen knapp unterhalb der bisherigen Geschwindigkeit führte. Dieses Geschwindigkeitsfenster konnte nicht durchfahren werden, ohne einen Filzverlust zu riskieren. So konnte die geplante höhere Produktionsgeschwindigkeit nicht erreicht werden.

Der Umbau hatte der Papierfabrik eine unendliche Amortisationsdauer gebracht - und Marktverluste, da Kunden nicht bedient werden konnten.
Wir erstellten ein Gutachten bezüglich der bei dem Umbau nicht berücksichtigten geometrischen Einflussfaktoren, und gaben so der Papierfabrik die Möglichkeit einer fundierten Reklamation bei der Maschinenfabrik.
Diese führte beim nächsten Stillstand einen weiteren Umbau durch, der diesmal eine optimale Filzlaufregelung ermöglichte, und stabile Bedingungen bis weit jenseits der Designgeschwindigkeit der Maschine boten.

Dies gab der Papierfabrik die von dem ersten Umbau geplante Produktionssteigerung und Amortisierung des Umbaus. Und das Projektierungspersonal des Maschinenbauers wurde geschult darin, beim nächsten Umbau nicht wieder eine ungewollte Bremse einzubauen.
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Pressenumbau