XenTec Apollo von Compact Engineering

Barrieretrocknung

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Barrieretrocknung ist eine Sonderform der Strichtrocknung. Man trifft auf alle Herausforderungen, die einem die Strichtrocknung auch in den Weg stellt. Zusätzlich werden die Rahmenbedingungen so verschärft, dass sich bei einer Trocknung der Barriereschichten sich deren Funktion auf die Trocknung auswirkt. Ist die oberste Barriere eine Wasserdampfbarriere, darf man diese nicht vernetzen, bevor nicht alles Wasser verdampft wurde.
Die Trockenkurve ist erheblich komplizierter, man hat scheinbar sehr viel weniger Freiheitsgrade. Dies wird mit mehreren Strichen - wie sie häufig bei Barrierepapieren auftreten - noch komplizierter,
Hier spielen die XenTec-Trockner von Compact ihre ganze Stärke aus. Die Strahlen dringen tief in das Substrat ein und wärmen dieses. So wird verhindert, dass, die Barriere zu tief in das Substrat eindringt. Die Barrieren immobilisieren beginnend von der initialen Sedimentschicht. Das Wasser aus dem Substrat strömt an die Oberfläche, und verringert so die Migration ins Papier. Der Strich immobilisiert dort, wo kein Wasser mehr vorhanden ist - zuerst in der initialen Sedimentstricht.
Die Oberfläche vernetzt solange nicht, wie Wasser aus unteren Schichten sich Richtung Oberfläche bewegt. So wird Microblistern erfolgreich verhindert. Die turbulente Störung der laminaren Grenzschicht der Luft ermöglicht während des Energieeintrages eine sehr starke Verdunstung. Diese kühlt den Strich.
Erst wenn auch die Oberfläche an Wasser verarmt, beginnt die Barriere sich zu immoblisieren. Und erst, nachdem alles freie Wasser verdampft ist, entfällt der kühlende Effekt der Verdunstung - temperaturgesteuerte Polymere werden vernetzt. Da aber bereits alles Wasser den Strich verlies, tritt bei der Trocknung kein Blistern mehr auf - die Barriere behält Ihre perfekte Funktion.
Die XenTec-Trockner von Compact erlauben es, mit extrem hoher Energiedichte auf kleinstem Einbauraum die Barriere temperaturschonend zu trocknen. Es gibt Anwender, die nach dem Einsatz von Compacts XenTec-Trocknern zum einen 5°C bis 9°C niedrigere Temperaturen an der Aufrollung erreicht haben - bei gleichzeitiger Geschwindigkeitssteigerung um 5% bis 15%. Und zusätzlich eine Verbesserung der Qualität zu erreichen, da Mikroblistering verhindert wurde und somit mit geringerem Strichgewicht dieselbe Barrierewirkung erreicht haben.
Nur Heißluft XenTec plus Heißluft
Nur Heißluft XenTec plus Heißluft
Hier der Vergleich Temperatur und Feuchte mit konventioneller Trocknung nur mit Heißlufthaube (grau) und mit vorgeschaltetem XenTec-Booster (hellrot und rot). Nicht nur kann die Geschwindigkeit erheblich gesteigert werden, sondern auch die maximale Temperatur gesenkt werden. Bei höchster Geschwindigkeit wurde dabei eine um über 9°C niedrigere Temperatur an der Aufrollung gemessen, bei geringerer Feuchte.
Es besteht also noch Potenzial, die Maschine weiter vor zu fahren und dabei keinerlei Probleme mit dem Blocken des Tambours zu bekommen. Geschweige denn bei der Trocknung die Temperatur zu erreichen, bei der Strich und Barriere geschädigt werden.
XenTec-Boostern sind bei der Barrieretrocknung (oder Trocknungähnlicher, trocknungssensitiver Striche) im Gegensatz zu herkömmlichen Strahlern keine Grenzen gesetzt.
Thermografie Echtbild
Thermografie Echtbild
Wird ein XenTec-Trockner zur Leistungssteigerung vor die konventionellen Heißlufthauben gesetzt, kann die Geschwindigkeit erheblich gesteigert werden. Im Gegensatz zu den Trockenhauben alleine, oder konventioneller Infrarottrockner Hier der Vergleich zwischen Echtbild und Thermobild, an dem man erkennt, dass auf kleinstem Raum viel Energie eingebracht wird - 160 kW pro Meter Arbeitsbreite bei einem Einbauraum von weniger als 50 cm in Maschinenlaufrichtung, die genauso viel Wasser erwärmen und verdampfen wie konventionelle Infrarotstrahler mit 300 bis 350 kW Leistung pro Meter Arbeitsbreite.
Die Papierbahn erhitzt sich auf maximal 51,6°C, bei einer Verringerung des Feuchtegehaltes an der Aufrollung um über 3%.
Die Höchsttemperatur von 107°C wurde an einer Blende erreicht, die der Kunde installiert hat, weil er aufgrund nicht korrekter Montage Streuung der Infrarotstrahlung befürchtete.
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